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Mittwoch, 13. Februar 2013

Zitat der Woche: „Nur wenn man sitzt, kann man denken und schreiben“


Dieses Zitat von Friedrich Nietzsche gehört zu den berühmten Zitaten, die in diverse Sprachen wie Englisch, Französisch, Italienisch, Littauisch, Norwegisch, Polnisch, Portugiesisch, Rumänisch, Schwedisch, Spanisch und Tschechisch übersetzt wurden:

On ne peut penser et écrire qu’assis (Flaubert) [Nur wenn man sitzt, kann man denken und schreiben] – Damit habe ich dich, Nihilist! Das Sitzfleisch ist gerade die Sünde wider den heiligen Geist. Nur die ergangenen Gedanken haben Werth.

(In Der Fall Wagner. Götzen Dämmerung. Nietzsche contra Wagner. Umwerthung alle Werthe. Dichtungen, 1906, S. 66)

„On ne peut penser et écrire qu’assis“ [One cannot think and write except when seated] (G. Flaubert). There I have caught you, nihilist! The sedentary life is the very sin against the Holy Spirit. Only thoughts reached by walking have value.
(http://www.davemckay.co.uk/philosophy/nietzsche/nietzsche.php?name=nietzsche.1889.twilightoftheidols.kaufmann.01)

On ne peut penser et écrire qu’assis (G. Flaubert). Je te tiens là, nihiliste! Rester assis, c’est là  précisément le péché contre le Saint-Esprit. Seules les pensées qui vous viennent en marchant ont de la valeur.
(http://tinyurl.com/asforzp)


„On ne peut penser et écrire qu’assis“ (G. Flaubert). – Ti tengo ormai, nichilista! Il sedere di pietra è proprio il peccato contro lo spirito aanto. Soltanto i pensieri nati camminando hanno valore.
(http://www.unibg.it/dati/bacheca/434/52916.pdf)


(auch Ecco che ti ho, nichilista! Star seduti è appunto il peccato contro lo spirito santo. Solo i pensieri che hanno camminato hanno valore. http://de.scribd.com/doc/102049635/Friedrich-Nietzsche-Crepuscolo-Degli-Idoli)
 

„On ne peut penser et écrire qu’assis“ (G. Flaubert). – Štai ir pagavau tave, nihiliste! Kaip tik sėslumas yra n u s i ž e n g i m a s šventajai dvasiai. Tik i š v a i k š č i o t o s mintys vertingos.
(http://www.patariu.lt/studijos/2009/01/frydrichas-nyce-stabu-saulelydis/)


 „On ne peut pas penser et écrire qu´assis“ (Man kan kun tænke og skrive siddende) (G. Flaubert) – Her har jeg dig, nihilist! At sidde på sin flade røv er netop synden mod den hellige ånd. Kun de tanker, man har gået sig sig til, har værdi.
(http://jimeglinhansen.com/category/rejsen-mod-mig-selv/)


„On ne peut penser et écrire qu’assis“ (G.  Flaubert). É assim que te pego, Niilista!  A pachorra é justamente o pecado contra o Espírito Santo.  Só os pensamentos que surgem em movimento têm valor.
(http://www.ufrnet.br/~tl/otherauthorsworks/nietzsche_crepusculo_dos_idolos.pdf

 „On ne peut penser et écrire qu’assis“ (G. Flaubert) [Tylko siedząc, można myśleć i pisać.]  – Mam cię, nihilisto! Przesiadywanie jest właśnie  g r z e c h e m  przeciwko Duchowi Świętemu. Wartość mają jedynie te myśli, które człowiek  w y c h o d z i ł.
(http://www.satan.pl/nietzsche.php?id=158)

„On ne peut penser et écrire qu’assis“ (G. Flaubert). – Aici te-am prins, nihilistule! Carnea ve[s]nic st[a]tut[a]l e tocmai p[a]catul împotriva sfîntului duh. Valoare au numai ideile dup[a] care ai umblat. 
(https://sites.google.com/site/nccmn14/nietzsche---amurgul-idolilor

„On ne peut penser et écrire qu’assis“ (Г.Флобер). – Вот я и поймал тебя, нигилист! Усидчивость есть как раз грех против духа святого. Только выхоженные мысли имеют ценность.
(http://www.nicshe.velchel.ru/index.php?cnt=21&sub=1)

„On ne peut penser et écrire qu’assis“ (Flaubert). [No se puede pensar ni escribir más que sentado] ¡Ah, nihilista! El trasero es precisamente el pecado contra el espíritu santo. Sólo tienen valor los pensamientos pensados en camino. 
(http://www.taringa.net/posts/info/6310133/Frases-de-Friedrich-Nietzsche.html)

(auch Con esto te tengo, nihilista! La carne del trasero es cabalmente el pecado contra el espíritu santo. Sólo tienen valor los pensamientos caminados. http://www.paginasobrefilosofia.com/html/crepus1.html)

„On ne peut penser et écrire qu’assis“ (G. Flaubert) – Nu har jag dig, nihilist! Sittfläsket är själva synden mot den helige ande. Bara rörliga tankar är något värda.
(http://www.skarv.se/ij/FNToP.htm)

„On ne peut penser et écrire qu’assis“ (G. Flaubert) Tím jsem tě dostal, nihilisto! Usedlost je přímo hřích proti duchu svatému. Jen vychozené myšlenky mají hodnotu.
(http://polarniliska.webpark.cz/soumrak.html)


Nur – wo und wann hat Gustave Flaubert diesen von Nietzsche vielzitierten Satz gesagt? – Leider scheine ich die einzige zu sein, die sich das gefragt hat. – Tja, offensichtlich hat ihn Guy de Maupassant in seiner Flaubert-Studie dem Schriftsteller in den Mund gelegt. Denn er schreibt:
Von Kind an zeigte er zwei auffallende Charakterzüge, die er immer bewahrt hat: eine große Naivität und die Abscheu vor jeder körperlichen Handlung. Sein ganzes Leben blieb er naiv und seßhaft. Er konnte es nicht ohne wild zu werden vertragen, daß man in seiner Nähe herumging oder sich sonst rührte; und dann erklärte er mit seiner bissigen, tönenden und immer ein wenig theatralischen Stimme: daß dieses nicht philosophisch sei. „Man kann nur denken und schreiben, wenn man sitzt“, sagte er.
(In Gustave Flauberts Gesammelte Werke: Madame Bovary. Sittenbilder aus der Provinz. Bruns o.J. [um 1920], S. viii)

Dès sa première enfance, les deux traits distinctifs de sa nature furent une grande naïveté et une horreur de l'action physique. Toute sa vie, il demeura naïf et sédentaire. Il ne pouvait voir marcher ni remuer autour de lui sans s'exaspérer; et il déclarait, avec sa voix mordante, sonore et toujours un peu théâtrale, que cela n'était point philosophique. „On ne peut penser et écrire qu'assis“, disait-il.
(Flaubert vu par Guy de Maupassant en 1884 http://jb.guinot.pagesperso-orange.fr/pages/maupassant84a.html)
Eine Originalquelle habe ich leider nicht gefunden.

Dass solche Worte nicht unkommentiert bleiben können, ist verständlich. Denn prompt spöttelt der Pianist, Kabarettist und Schriftsteller Ernst Woldemar Sacks in seinen Erinnerungen Kabarett des Lebens:
„Nur beim Sitzen kann man denken und schreiben“ (On ne peut penser et écrire qu'assis) sagt Flaubert, wohingegen Nietzsche meint, daß „nur ergangene Gedanken wert haben“. Ich schlage einfach ein – entschuldigen Sie das harte Wort – gemäßigten Stuhlgang vor, d.h. man binde oder klebe sich hinten einen Stuhl an und gehe mit Nietzscheschen Gedanken auf und ab; kommen einem Flaubertsche Gedanken, dann kann man sich sofort auf denselben Fleck, wo man eben stand, setzen.
(Zitiert nach http://www.aphorismen.de/zitat/127183)

Mittwoch, 31. Oktober 2012

Ein Text ist nicht dann vollkommen, wenn man nichts mehr hinzufügen kann …

Ein unter Autoren äußerst beliebtes Zitat von Antoine de Saint-Exupéry lautet:

Ein Text ist nicht dann vollkommen, wenn man nichts mehr hinzufügen kann, sondern dann, wenn man nichts mehr weglassen kann.

Nur hat er es so nicht gesagt, sondern von Maschinen gesprochen. Richtig heißt das Zitat:
Vollkommenheit entsteht offensichtlich nicht dann, wenn man nichts mehr hinzuzufügen hat, sondern wenn man nichts mehr wegnehmen kann.

Il semble que la perfection soit atteinte non quand il n'y a plus rien à ajouter, mais quand il n'y a plus rien à retrancher.

Perfection is not when there is no more to add, but no more to take away.
(Aus Wind, Sand und Sterne (Terre des Hommes). Rauch 1957, S. 60)

Und der ganze Text lautet:
Es scheint, dass alle Arbeit der Ingenieure, Zeichner und Rechner in den Laboratorien nur den Sinn hat, hier eine Verbindung zu vereinfachen, dort ein Flügel anzupassen, bis man überhaupt nicht mehr merkt, dass da ein Flügel an einen Rumpf montiert ist, sondern nur gewahr wird, dass etwas Neues vor uns steht: eine vollkommen entwickelte Form, frei von allen Schlacken, ein gewachsenes Ganzes, das ebenso geheimnisvoll gebunden ist wie eine Dichtung. Vollkommenheit entsteht offensichtlich nicht dann, wenn man nichts mehr hinzuzufügen hat, sondern wenn man nichts mehr wegnehmen kann. Die Maschine in ihrer höchsten Vollendung wird unauffällig.

Il semble que le travail des ingénieurs, des dessinateurs, des calculateurs du bureau d’études ne soit ainsi en apparence, que de polir et d’effacer, d’alléger ce raccord, d’équilibrer cette aile, jusqu’à ce qu’on ne la remarque plus, jusqu’à ce qu’il n’y ait plus une aile accrochée à un fuselage, mais une forme parfaitement épanouie, enfin dégagée de sa gangue, une sorte d’ensemble spontané, mystérieusement lié, et de la même qualité que celle du poème. Il semble que la perfection soit atteinte non quand il n’y a plus rien à ajouter, mais quand il n’y a plus rien à retrancher. Au terme de son évolution, la machine se dissimule.
(Zitiert nach http://agora.qc.ca/Dossiers/machine)

Dienstag, 21. Februar 2012

Zitat des Tages: Karl Kraus übers Leben, Lesen und Schreiben

Zu seiner Belehrung sollte ein Schriftsteller mehr leben als lesen. Zu seiner Unterhaltung sollte ein Schriftsteller mehr schreiben als lesen. Dann können Bücher entstehen, die das Publikum zur Belehrung und zur Unterhaltung liest.

Karl Kraus, Die Fackel, H. 251–252 (1908), S. 44

Mittwoch, 27. April 2011

Zitat des Tages

Wörter bilden die Perlenschnur, auf der wir unsere Erfahrungen aufreihen.

Words form the thread on which we string our experiences.

Aldous Huxley

(In The Olive Tree. Harper & Brothers 1937, S. 84)

Freitag, 3. Dezember 2010

Zitat des Tages

Je mehr Gedankenstriche in einem Buch, desto weniger Gedanken.

Schopenhauer

Nachtrag: Nun, das ist etwas aus dem Zusammenhang gerissen, der Name ist unvollständig und die Quelle fehlt auch. Das vollständige Zitat von Arthur Schopenhauer lautet:
Es ist so schlecht und impertinent, wie heut zu Tage allgemein, – Beispiele werden jegliche Sache stets am besten erläutern – so zu schreiben, wie ich soeben geschrieben habe. Diese sogenannten Gedankenstriche, sonst nur Lückenbüßer für Gedanken, sind hier verschämte und daher auf dem Bauch liegende Parenthesen. Wer zum Publiko spricht, soll vorher überlegt haben was er sagen will und seine Gedanken geordnet haben usw. — Je mehr Gedankenstriche in einem Buch, desto weniger Gedanken. 
und ist aus Der handschriftliche Nachlass, W. Kramer 1975, S. 71; eine andere Version siehe Aus Arthur Schopenhauer’s handschriftlichem Nachlass, Brockhaus 1864, S. 100.

Sonntag, 28. November 2010

Zitat des Tages

Wenn meine Leser einen Satz von mir zweimal lesen müssen, bin ich ein Versager. Dass Leser in einem Schachtelsatz zu ertrinken drohen und Hilfe suchend nach einem Punkt Ausschau halten, ist nur bei Marcel Proust okay. Ein Follett-Satz muss transparent wie eine Fensterscheibe sein und darf weder Gehirnjucken noch Gähnkrämpfe erzeugen.

Ken Follett


(Aus Ken Folletts Formel für einen Bestseller, www.welt.de)

Donnerstag, 4. November 2010

Zitat des Tages

„Man kann einen Text nicht bewerten wie eine Schraube. Bei der kann ich mit einem Mikrometer genau messen, ob sie passt. Das können Sie mit einem Text nicht machen. Da spielen viele subjektive Bewertungsmaßstäbe hinein. Was dem einen seine Eule, ist dem anderen seine Nachtigall. Der eine findet das Stück gut, der nächste findet es beschissen – und beide haben recht. Man muss einfach akzeptieren, dass es so ist. Es gibt natürlich Autoren, die für sich beanspruchen können, eine größere Menge anzusprechen. Aber das heißt auch noch nicht, dass derjenige ein Wahnsinnsschreiber ist. Jemand, der nur fünf Leser anspricht, kann ein genauso guter Schreiber sein.“

Christian Jungblut

in seinem Interview auf http://www.freischreiber.de/home/christian-jungblut-was-dem-einen-seine-eule-ist-dem-anderen-seine-nachtigall

Dienstag, 2. November 2010

Zitat des Tages

Versuche, einen Roman zu schreiben. Du vermagst es nicht? Dann versuch es mit einem Theaterstück. Du kannst es nicht? Dann mach eine Aufstellung der Börsebaissen in New York. Versuch, versuch alles. Und wenn es gar nichts geworden ist, dann sag, es sei ein Essay.

Kurt Tucholsky

Aus Kurt Tucholsky: Die Essayisten
http://www.zeno.org/Literatur/M/Tucholsky,+Kurt/Werke/1931/Die+Essayisten

Donnerstag, 28. Oktober 2010

Zitat des Tages

Der Autor ist, merk ich wohl, selten ein unparteiischer Richter seiner eigenen Sachen, er tut sich bald zu viel, bald zu wenig.

Goethe

Sonntag, 10. Oktober 2010

Zitat des Tages

Ein guter Roman verrät uns die Wahrheit über den Romanhelden. Ein schlechter Roman verrät uns die Wahrheit über den Romanautor.

G. K. Chesterton

Freitag, 17. September 2010

Zitat des Tages

Ohne Eitelkeit gibt es kein Schreiben. Egal, ob Autor oder Kritiker - Eitelkeit muss dabei sein. Sonst entsteht nichts.

Marcel Reich-Ranicki

Donnerstag, 16. September 2010

Zitat des Tages

Bei manchem Werk eines berühmten Mannes möchte ich lieber lesen, was er weggestrichen hat, als was er hat stehen lassen.

Georg Chistoph Lichtenberg


(F989. In Sudelbücher: mit einem Nachwort, Anmerkungen zum Text, einer Konkordanz der Aphorismen- Nummern und einer Zeittafel. Insel 1984, S. 308)

Sonntag, 5. September 2010

Zitat des Tages: Brecht über Plagiate (und ein Urheberrechtshinweis)

(…) Natürlich basiert so ziemlich jede Blütezeit der Literatur auf der Kraft und Unschuld ihrer Plagiate. (…)

Bertolt Brecht

(Was den Fall des Herrn Kerr betrifft. In Gesammelte Werke. Suhrkamp 1977, S. 101)

apropos: Texte von Bertold Brecht, auch in elektronischem Format, dürfen nur mit schriftlicher Genehmigung veröffentlicht werden, da sie urheberrechtliches Eigentum von ProQuest LLC sind (siehe http://brecht.chadwyck.co.uk/deutsch/html/frames/moreinfo/copyrite.htm)


Mehr dazu siehe http://juttas-zitateblog.blogspot.de/2012/07/der-herr-brecht-das-plagiieren-und-das.html

Samstag, 7. August 2010

Zitat des Tages

Ein Text ist nicht dann vollkommen, wenn man nichts mehr hinzufügen kann, sondern dann, wenn man nichts mehr weglassen kann.

Antoine de Saint-Exupéry

Samstag, 24. Juli 2010

Zitat des Tages

Im Grunde ist es egal, ob ein Mensch über einen gelungenen Text glücklich ist oder über ein Wurstweckle. (Inge Jens)

Mittwoch, 25. November 2009

Zitat des Tages

Ich bin ein Salamischreiber. Ich versuche gute Salami zu schreiben, aber Salami ist Salami. Du kannst sie nicht als Kaviar verkaufen.

Stephen King

Sonntag, 22. November 2009

Zitat des Tages und Link der Woche

»Das Gelebte als Vorgang pfeift aufs Schreiben, nur durch völlige Veränderung wird das Gelebte mit Worten so kompatibel, daß ein Satz dem Gelebten wieder ähneln kann. Das Gelebte läßt sich niemals eins zu eins mit Worten fangen, es muß demoliert und auf Worte zugeschnitten werden. Beim Schreiben wirft man das Gelebte in ein anderes Metier. Es ist nicht mehr Tag oder Nacht, Dorf oder Stadt, sondern es herrschen Substantiv und Verb, Haupt- und Nebensatz, Takt und Klang.«

Herta Müller

(aus Lermen, B., & Tvrdík, M. (Hrsg.), Literatur, Werte und Europäische Identität: Brücke zu einem vereinten Europa, S. 295)

Den ganzen Beitrag mit dem Titel »Wenn wir schwiegen, werden wir unangenehm«, dem das Zitat entnommen ist, finden Sie auf kasprag.cz/ablage/4.%20WERTEORIENTIERUNG%20IN%20DER%20LITERATUR.pdf

Samstag, 21. November 2009

Zitat des Tages

Was den Stoff betrifft, geht es in der Kunst primär niemals um das Was, sondern immer um das Wie. Nicht was dargestellt ist, entscheidet über Wert oder Unwert eines Kunstwerks, sondern wie dargestellt ist.

Karlheinz Deschner

Samstag, 14. November 2009

Zitat des Tages

… ich mache eben nicht den üblichen Autorenkäse, gebe mich nicht als grüblerischer Schreiber, ich sehe mich als Unterhaltungsfaktor.

Frank Schätzing

Quelle: http://www.annabelle.ch/kultur/bucher/mister-universum-5183