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Samstag, 13. Juni 2009

Indie-Verlage heute und morgen

"Jörg Sundermeier vom Verbrecher Verlag hat neulich in der taz ein ziemlich düsteres Bild der kleinen Verlage gemalt. Dies und die Diskussionen um die Zukunft der Buchbranche wegen der nun ernstzunehmenden eBooks und des Medienwandels haben mich veranlasst, mir ein paar Gedanken zur Situation und der Zukunft von unabhängigen Verlagen zu machen." weiterlesen

Quelle: http://voland-quist.de/verlagsblog/

Montag, 20. April 2009

S. Fischer Verlag stellt das Jahrbuch der Lyrik ein

Lesen Sie dazu den Blogbeitrag von Matthias Kehle auf http://matthiaskehle.blogspot.com/2009/02/einstellung-des-jahrbuchs-der-lyrik.htm und die Kommentare dazu.

Unter anderem schreibt er:
Selbst nach Besprechungen im sogenannten großen Feuilleton werden im günstigsten Fall 15 Exemplare eines Gedichtbandes verkauft, im Falle des Jahrbuchs werden ein paar Bücher mehr über den Ladentisch gegangen sein. Bei Thalia jedenfalls liegen verschämt ein paar Exemplare neben dem "Großen Conrady".
und
Die Einstellung des Jahrbuchs ist auch die konsequente Folge der Verlagerung der Lyrik und Lyrikdebatte ins Internet.
Dass sich die Lyrik und die Lyrikdebatte ins Internet verlagert haben, sehe ich allerdings nicht ganz so. Es gibt zu viele Seiten, auf denen schlechte Lyrik eing, dass ich mich frage, wo man denn gute Lyrik und eine Debatte über Lyrik findet. So lange es so gut wie keine Auswahl bei der Einstellung von Gedichten gibt, ist das Internet der Lyrik nicht gerade förderlich. Woher sollen dann angehende Lyriker lernen, wie man gute Lyrik schreibt? Jedenfalls kaum im Internet. Das Jahrbuch vom Fischer-Verlag war auch in dieser Hinsicht wichtig.

Samstag, 11. April 2009

Das Dschungelcamp für Autoren - Literaturwettbewerbe am Rande des Wahnsinns

Sophie Andresky hat im Heft 50 –Literarisches Scheitern – der Literaturzeitschrift Am Erker einen wichtigen Artikel über Literaturwettbewebe veröffentlicht und nennt dabei auch Ross und Reiter. Sie können ihn auch online lesen.

Eine Satire eines Preisträgers finden Sie hier und hier

Mittwoch, 11. März 2009

Zweifelhafter Ruhm

"Es gibt etwa tausend Preise und Stipendien für Schriftsteller in Deutschland. Das reicht vom Wochenblattkrimipreis bis zum renommierten Büchnerpreis, vom Sommeraufenthalt im Gartenhaus einer Kleinstadt bis zum Stipendium in der Villa Massimo. Vom Preis, den die Volkshochschulen ausloben bis zu dem, den ein Energiekonzernen vergibt. Einerseits können Autoren sich glücklich schätzen, in einem Land zu leben, in dem die Literatur so wichtig scheint, dass Schriftsteller mit so vielen Preisen bedacht werden. Doch es gibt auch Kritik." weiterlesen

Quelle: http://www.wdr5.de/

Dienstag, 10. März 2009

Link der Woche: 100 Dinge, die uns am Literaturbetrieb nerven

hier sind sie (u. a. mit vielen köstlichen Phrasen).

Schade nur, dass man jeden Punkt einzeln aufrufen muss, eine Liste wäre leserfreundlicher. Aber wahrscheinlich würde sie zu lang werden.

Es geht schon gut los:
die Sätze „Ich hab’s quergelesen“ und „Ich hab's verschlungen“
(Schade auch, dass Welt-online, wo der Artikel erschienen ist, nicht das richtige Apostroph – ‘ –, sondern das `-Zeichen verwendet)