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Mittwoch, 3. November 2010

Vom Puch vnd dem Paradeyse von Von Docktor Martin Luther

IN DER LETZTEN ZEYT ist in teutschen landen grosze Unsitt aufgekommen, dasz teutsch geschribn vil Romanswercke geheyszene Schweynzereyen vorliegen, welche der GOttgefälligkeyt stark appruch thun.

So wirt in Frankfurth seyt jar und tag eyne schwartze Mess gefeyert, welche Puchmess geheyszen izt. So seyt mir nimant etwas gegen eyn fromm Püchlein, das mit Zihtaten und Sprichwortten gepfeffert izt. Doch diser Pücher sint lützel, da vorzuhglich Lugen-Kram vnd Teuffelsdreck gedrucket wirt. So iszt viel Püchel voll mit lustigen Brunsten, Sehnungen, Eyfersüchten, Butzwerck, Hahnreden, Hinter-Thür-und-Fenster-Visiten, Verzweifflungen, Seestürm, Gefangenschafften, Warsagerey vnd allen garstig Fluch vnd Possen, die gottlose Schreyberling mit Dinte auf Pergamentum brunzzen. weiterlesen

Quelle: NZZ FOLIO Die Zeitschrift der Neuen Zürcher Zeitung http://tinyurl.com/kurq4

Freitag, 15. Mai 2009

Schauspielerin Monica Bleibtreu gestorben

"Die Schauspielerin Monica Bleibtreu ist tot. Die 65-Jährige ist in der Nacht zum Donnerstag nach langjähriger Krebserkrankung in Hamburg verstorben." weiterlesen

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/

Dienstag, 14. April 2009

Interview mit Marcel Reich-Ranicki in der "Welt"

Ohne Eitelkeit gibt es kein Schreiben. Egal ob Autor oder Kritiker – Eitelkeit muss dabei sein. Sonst entsteht nichts. Thomas Mann war wahnsinnig eitel, Richard Wagner auch und Goethe und natürlich Schiller. (Marcel Reich-Ranicki)

Nein, der Computer hat den Stil ganz entschieden verbessert. Und das kann ich Ihnen genau erklären. Man schreibt einen Satz, stellt fest, dass eine Kleinigkeit noch besser sein könnte, und sofort kann man es verbessern. Also tut man es. Früher, mit der Schreibmaschine, tat man es nicht. (Marcel Reich-Ranicki)
Das ganze Interview, in dem Mathias Döpfner mit Marcel Reich-Ranicki darüber spricht, wie es ist, einen Film über sich selbst zu sehen, über die Bücher seines Lebens und vieles andere mehr, und in dem Reich-Ranicki erzählt, dass er nicht googelt, sondern googeln lässt und Angst hat vor dem fundamentalistischen Islam, können Sie hier lesen.

Quelle: http://www.welt.de/

Mittwoch, 18. März 2009

Zumwinkeln*, bis der Vorhang fällt!

" Deutschland in der Krise? Von wegen - so komisch war es noch nie. Der Dramatiker und Tagesspiegel-Autor Moritz Rinke über die Farce als höhere Gesellschaftsform.

Die Farce ist im Theater eine Art Komödie, die das Ziel hat, den Zuschauer durch die Darstellung von möglichen, aber eher unwahrscheinlichen und völlig überspitzten, schablonenhaften Szenen zu unterhalten. Meist ist es so, dass eine Grenze überschritten wird und die Themenkomplexe Untreue, Lüge, Verfall der Sitten im Zentrum stehen.

Der Ort der Farce ist in der Regel ein Gesellschaftsraum, ein Familienraum, ein Büro, ein Hotel, ein Sanatorium, ein Café etc., in den Akteure auch aus dem gehobenen Milieu treten. Es geht zum Beispiel die Tür auf und ein Mann aus einer Bank kommt herein, ein Banker also. Die Farce eignet sich sehr gut für den Auftritt des Bankers, weil sie nämlich gegenüber unmoralischen Verstößen sehr tolerant ist." weiterlesen

*- Verb, Umgangssprache in der Deutschland AG: hinterziehen, fraternisieren, verjähren, heucheln, freisprechen (kreiert von Ralf Schwartz, Näheres dazu hier)

Quelle: http://www.tagesspiegel.de/

Samstag, 14. März 2009

Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik: Schmierstoff im Literaturbetrieb

"Der Journalist Gregor Dotzauer hat heute den Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik erhalten. Die Auszeichnung wird jährlich vom Börsenblatt vergeben und zeichnet Personen aus, die in einer besonderen Weise literaturkritisch wirken.

Kerr-Preisträger Gregor Dotzauer warnte in seiner Rede vor einem Niedergang der Kritik. Die „Mühlen der Zeitungsroutine“ behinderten mehr und mehr das „Reflexionsvermögen ohne Ansehen von persönlichem Talent und Temperament“. Der Platz für Literaturkritik in Zeitungen werde zunehmend eingeschränkt, so auch beim „Tagesspiegel“, für den Dotzauer schreibt.

Auf dem Vormarsch seien „literaturbetriebliche Schmierstofflieferanten“, die sich zu „keinem analytischen Blick ins Innere der Werke“ verführen ließen. Hinzu kämen „Heere von Amateurexperten“. Dotzauer zeigte sich überzeugt, „dass wir uns an einem journalistischen Wendepunkt befinden“ Seine wenig ermutigende Analyse schloss Dotzauer jedoch mit einem grimmig kämpferischen Versprechen: „Ja, ich will widerstehen.“ weiterlesen

Die Rede von Gregor Dotzauer anlässlich der Preisverleihung finden Sie hier

Quelle: http://www.boersenblatt.net/

Sonntag, 8. März 2009

Artikel über eine Lesung von Kehlmann

Diesen wirklich lesenswerten Artikel mit dem Titel Es ging zu wie bei Tokio Hotel finden ihn hier.

Besonders beeindruckt hat mich der Satz:
Auch die vielen jungen Mädchen in den ersten Reihen deuten mit ihren tapfer durch Eis und Schnee getragenen tiefen Dekolletees an, dass es hier nicht nur um Bücher geht.
Er erinnert mich an einen anderen schönen Satz aus einem bekannten Buch, nur leider komme ich nicht drauf.

Quelle: http://www.abendzeitung.de

Montag, 9. Februar 2009

Interview mit Philip Roth: "Wenn ich schreibe, lebe ich"

Von Lars Reichardt

"Philip Roth gibt nicht gern Interviews. Auf den nächsten Seiten macht er eine Ausnahme: Der wichtigste amerikanische Autor der Gegenwart* erklärt die Prinzipien seiner Arbeit - und warum er nicht mit dem Schreiben aufhören kann." weiterlesen

Wichtiges aus dem Interview

Sie schreiben ungeheuer viel, einen Roman pro Jahr. Eine Seite am Tag, das ist mein Ziel, gelegentlich erreiche ich das auch, an guten Tagen schaffe ich zehn. Natürlich ist das dann nur ein Entwurf, den ich am Ende nochmals überarbeite, bis zu vier-, fünfmal. Gerade sitze ich an einem vierten Durchgang und weiß schon, dass noch einer fällig wird. Ab dem dritten Durchgang macht das Schreiben langsam Spaß.

Und davor? Ist es harte Arbeit. Aber mit jedem Durchgang werden die Dinge klarer, die Intensität nimmt zu, die Seiten werden lebendiger.

Wann erstellen Sie eine genauere Struktur der Handlung oder Figuren?
Gar nicht.

Wie bitte? Erschreckt Sie diese Vorstellung?

Tolstoi hat sämtliche Handlungsstränge für Krieg und Frieden auf einem einzigen Schmierzettel untergebracht. Aber Sie verzichten gänzlich auf jegliche Gliederung, nicht einmal eine Skizze, ein Diagramm, ein Schmierzettel? Jeder arbeitet anders. Als ich mit dem Schreiben begann, machte ich noch solche Skizzen, schrieb eine Art Handlung auf. Ich hatte noch nicht gelernt, meiner Intuition zu vertrauen und mich auf spontane Einfälle während der Arbeit zu verlassen.

*Bei aller Wertschätzung für Philip Roth, aber wer wertet die Wichtigkeit von (US!)-amerikanischen Autoren? Danach, ob sie nobelpreisverdächtig sind? Wie sieht es mit John Irving aus, mit Jonathan Franzen? Andere wichtige Autoren wie John Updike und Michael Chrichton sind ja leider inzwischen verstorben. Bezieht sich die Wichtigkeit nur auf lebende Autoren? Und wie sieht es mit US-amerikanischen Autorinnen aus? Solche Verallgemeinerungen finde ich leicht unseriös. jmw

Quelle: http://sz-magazin.sueddeutsche.de/




Samstag, 31. Januar 2009

Ist „Beamen“ möglich?

"„Beam me up, Scotty“* – das Kommando ist Kult unter den Fans der Science-Fiction-Serie “Star Trek“, und nicht nur bei diesen. In der Regel gab Captain Kirk die Order an seinen Chefingenieur Scotty, wenn er mit seinen Mannen von der Oberfläche eines fernen Planeten wieder an Bord des Raumschiffs „Enterprise“ zurückkehren wollte." weiterlesen

*Nur hat Captain Kirk den Satz nie gesagt. Das ist so wie mit "Harry, fahr schon mal den Wagen vor" (alternativ auch "Harry, hol schon mal den Wagen"). Allerdings fiel am 3. 11. 1974 in der zweiten von 281 Folgen mit dem Titel "Johanna" der Satz: "Harry, wir brauchen den Wagen. Sofort!" Und so bleibt der berühmteste nie gesprochene TV-Serien-Satz doch "Beam me up, Scotty!" jmw

Quelle: http://www.focus.de

Samstag, 24. Januar 2009

Wo verläuft die Trennlinie zwischen Trivial- und „großer“ Literatur? Gibt es das eine oder andere zuverlässige Indiz? Wer entscheidet das eigentlich?

… wurde Marcel Reich-Ranicki in der sehr beliebten Serie: Fragen Sie Reich-Ranicki auf wwww.faz.net gefragt. Hier ist die Antwort:

"Ein zuverlässiges Indiz, das uns erlaubt, die Trennlinie, von der Sie sprechen, zu erkennen, gibt es sehr wohl: Es ist die Sprache. Nichts unterscheidet den in Süddeutschland und Österreich, glaube ich, doch wohl unterschätzten Novellisten Theodor Storm von den Trivialautoren gegen Ende des 19. Jahrhunderts so eindeutig wie eben der Stil. Über die Zugehörigkeit bestimmter Autoren oder Werke entscheiden diejenigen, die sich öffentlich über Literatur äußern: die Kritiker, die Literaturwissenschaftler, die Literaturhistoriker, die Redakteure." (Nachzulesen hier)

MRR bezieht sich auf Storm – nun ja, der Schimmelreiter war uns in der Schule verhasst, und sein Gedicht von der Grauen Stadt am grauen Meer finde ich auch nicht so berauschend, unsterblich gemacht hat er sich aber sicher mit seinem Von draus vom Walde komm ich her –, ich würde mich eher auf Raabe berufen (nein, nicht auf den Max, ich meine den Wilhelm). Aber finden Sie nicht auch, dass sich MRR elegant aus der Affaire gezogen hat, indem er von Schriftstellern des 19. Jahrhunderts spricht. Denn was sagt solch ein Satz aus: "Über die Zugehörigkeit bestimmter Autoren oder Werke entscheiden diejenigen, die sich öffentlich über Literatur äußern: die Kritiker, die Literaturwissenschaftler, die Literaturhistoriker, die Redakteure." Wollte oder konnte er sich nicht festlegen, wo heute die Trennlinie zu ziehen ist? Ach, armer Herr Reich-Ranicki.

Nachtrag: Eine interessante Antwort fand ich im Blog zuckerbrot: „Ganz einfach: Bei den Verkaufszahlen, würde ich spontan antworten …“. Nur denke ich, dass die Frage so nicht gemeint war, sondern akademischer sozusagen.



Freitag, 23. Januar 2009

Offener Brief ans ZDF: Keine literarische Kaffeefahrten mehr

"Der Bundesverband der jungen Autorinnen und Autoren (BVjA) hat sich in die Diskussion um die Heidenreich-Nachfolge eingemischt und einen offenen Brief ans ZDF geschrieben. Darin fordert der Verband ein Ende der »spätabendlichen ›literarischen Kaffeefahrten‹, in denen Bücher von Prominenten nur in die Kamera gehalten und gelobt werden, wobei insbesondere Bücher aus dem Ausland oder Bestseller in der Heidenreich-Sendung häufig ihren Sendeplatz bekamen.«" weiterlesen

Quelle: http://www.literaturcafe.de/

Mittwoch, 14. Januar 2009

Der Goldene Maulwurf 2008: Die 10 besten Texte aus den Feuilletons des vergangenen Jahres

"Und hier sind sie, die Autoren und Zeitungen der 10 angeblich™ besten Artikel aus den Feuilletons des Jahres 2008:

1. Iris Radisch (Zeit)
2. Jörg Diehl/Ralf Hoppe (Spiegel)
3. Johan Schloemann (SZ)
4. Alex Rühle (SZ)
5. Benjamin von Stuckrad-Barre (Welt)
6. Ingeborg Harms (FAZ)
7. Oliver Jungen/Richard Wagner (FAZ)
8. Andreas Maier (Zeit)
9. Gustav Seibt (SZ)
10. Christian Zaschke (SZ)"

weiterlesen hier

Quelle: http://www.umblaetterer.de/

Sonntag, 21. Dezember 2008

Und nie das Meer gesehn (über Emily Dickinson)

Eine(r) der Wegbereiter der modernen US-amerikanischen Lyrik war neben Walt Whitman Emily Dickinson, zwei gegensätzliche Dichter, wobei es den Dichter der Leaves of Grass an die Öffentlichkeit drängte, während von Emily Dickinson nur sieben Gedichte gedruckt wurden. Das ließ sie jedoch, zumindest in der Umgebung von Amherst, Massachusetts, bald zur Legende werden.

Ich war noch nie am Meer,
noch auf den Bergen hoch;
und wie die Wellen und die Felsen
aussehn, weiß ich doch.
Ich sprach noch nie mit Gott,
den Himmel sah ich nicht;
doch weiß ich, daß es beide gibt
und daß Gott zu uns spricht.

Emily Dickinson

siehe auch “Trink von mir: Die puritanisch verzauberten Briefe der Dichterin Emily Dickenson” auf frankfurter-rundschau.de

Die Wortsüsse des Augenblicks

„Am Weihnachtstag 1956 starb der Autor Robert Walser im Schnee. Bis heute wirkt in den Köpfen seine Art nach, die Welt zu betrachten. Eine Hommage. Von Michel Mettler“mehr

Siehe auch http://www.diepresse.com/Artikel.aspx?channel=sp&ressort=S101&id=607127?

Freitag, 5. Dezember 2008

Interview mit Vito von Eichborn: "Viele Bücher sind einfach zu intelligent"

"Zum dritten Mal hat es ein Buch der Libri-Tochter Books on Demand (BoD) auf die "Spiegel"-Bestsellerliste geschafft. boersenblatt.net sprach mit Vito von Eichborn, Herausgeber der Edition BoD, über Verkaufshits und auf ewig verborgene Schätze." Interview lesen


Besonders bemerkenswert:

Nach welchen Kriterien gehen Sie vor?
von Eichborn: Ich achte auf Originalität und auf sprachliche Qualität. Was mir egal ist, ist das Niveau. Die Unterscheidung zwischen E- und U-Literatur leuchtet mir einfach nicht ein.

Wie beurteilen Sie denn generell die Qualität der bei BoD veröffentlichten Titel?
von Eichborn: Diese Frage spielt keine Rolle. Die Autoren können schreiben wie und was sie wollen, schließlich bezahlen sie für ihr Buch.

Sie haben einmal gesagt, wir könnten heute gar nicht beurteilen, welche Autoren es später einmal zu Ruhm und Ehre bringen werden. Werden auch BoD-Autoren darunter sein?
von Eichborn: Natürlich. Es gibt viele Bücher, die sind einfach zu intelligent um ökonomisch erfolgreich zu sein, z.B. der Roman "Aljoscha der Idiot" von Christian Erdmann. Der Roman ist 2005 bei BoD erschienen, im vergangenen Jahr haben wir das Buch in die Edition BoD aufgenommen. Je intelligenter, desto weniger Leser - so ist es eben.

Quelle: http://www.boersenblatt.net

Freitag, 28. November 2008

Die schönste Liebeserklärung der Weltliteratur

Von Wolf Schneider

„Ich erschrecke, wenn ich höre, dass Du mich liebst, und wenn ich es nicht hören sollte, wollte ich sterben.“

warum, lesen Sie hier

(Siehe auch http://juttas-schreibtipps.blogspot.com/search?q=tolstoi)

Quelle: http://www.faz.net/

Dienstag, 25. November 2008

Honeyball besucht ein Schreibseminar – inkognito

Honeyball, Lektor und Autorenfresser* (aus seiner Selbstbeschreibung) schreibt auf seiner Seite Erbauliches hauptsächlich übers Schreiben. So eben auch über den Besuch eines Wochenendschreibseminars in Brunsbüttel**. Der Bericht beginnt so:

“Immer wieder fragen mich Leser, was eigentlich Schreibseminare bringen - außer Geld für den Veranstalter, Sex mit Fremden für den Kursleiter und Frustration für die Teilnehmer (vor allem für die, die keinen Sex mit dem Kursleiter hatten)? Lohnt es sich für einen aufstrebenden Autor, dafür mehrere hundert Euro auszugeben?

Ich wollte mir ein solches Seminar einmal etwas genauer ansehen und habe mich zu diesem Zweck unter falschem Namen (und mit falschen, buschigen Augenbrauen) für den 2-tägigen Workshop ‘Lyrik-Schreiben mit beiden Hirnhälften’ in der alten Klosterscheunenschule Brunsbüttel angemeldet. Veranstalter: Die Bunte Akademie; Leistungen: eine Übernachtung, 1 Frühstück, 2 Mittagessen, 1 Abendessen, Kaffee, Kuchen und nichtalkoholische Getränke sowie Gurkensalat satt; Kosten: 279 Euro.” Lesen Sie hier unbedingt weiter

* Honeyball schreibt zur Zeit nicht mehr. Er sitzt ohne Schreibzeugs hinter Gittern, schreibt er. Hoffen wir, dass er so oder so bald an Schreibzeugs kommt.

**Für alle "Akademiesüchtige" der richtige Erfahrungsbericht (die Süchtigen wissen schon, welche Akademie ich meine)

Montag, 24. November 2008

Kafkas Sätze (72): Die Bedingung der Hoffnung

Von Hubert Spiegel

Nur vier Sätze umfasst die Prosaskizze, in der Franz Kafka im achten Oktavheft einen seltsamen Seemann auf große Fahrt schickt: „Hoffnungslos fuhr in einem kleinen Segelboot um das Kap der Guten Hoffnung.“ weiterlesen

Quelle: http://www.faz.net/