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vor 7 Jahren
Informationen für Autorinnen und Autoren Neu: Getreu dem Motto »Zitat: die fehlerhaft wiedergegebenen Worte eines anderen« von Ambrose Bierce* nehme ich hier und auf meinem Zitateblog nur geprüfte Zitate und Gedichte mit Quellennachweisen auf
Lebensregel. Einer thöricht-gesinnten Schönen, die sich das Leben durch Zukunftssorgen verbittet, ruft der Dichter in freundlicher und gemüthlicher Weise sein Sapias zu: »Sei kein Närrchen, geniesse die Gegenwart«.Leuconoë, don’t ask, we never know, what fate the gods grant us,
Genußreich ist an dem Gegenwärtigen die Wirklichkeit, am Zukünftigen die Hoffnung und am Vergangenen die Erinnerung. Am genußreichsten aber und in gleichem Grade liebenswert ist das Wirkliche. Nun bleibt aber dem, der Gutes getan, sein Werk [wie eine fortdauernde Wirklichkeit], während der Nutzen dessen, der das Gute empfangen hat, vergeht. – Und die Erinnerung an edle Taten ist genußreich, aber die Erinnerung an gehabte Vorteile ist es nicht eben oder doch weniger. Mit der Erwartung aber scheint es sich umgekehrt zu verhalten.Zur Übersetzung von Adolf Lasson, die mit diesen Worten beginnt:
Ferner gleicht das Lieben dem Tun, das Geliebtwerden aber dem Leiden. Daher kommt denen, die sich im Tun überlegen zeigen, das Lieben und der Erweis der Liebe zu.
Endlich liebt jeder das mühsam Erlangte mehr, wie das Geld dem teurer ist, der es erworben, als dem, der es ererbt hat. Nun scheint aber das Erweisen von Wohltaten mühevoll, das Empfangen aber mühelos zu sein. Darum haben auch die Mütter eine größere Liebe zu ihren Kindern als die Väter. Denn die Mutter trifft die größere Mühsal des Gebärens, und sie weiß besser, dass die Kinder ihre eigenen sind. Eben dies aber dürfte auch den Wohltätern eigen sein.
(Nikomachische Ethik: IX. Freundschaft 7. Die Wohltat - Geben ist seliger als Nehmen. Meiner 1985, S. 222; siehe auch http://www.textlog.de/aristoteles-ethik.html
Was Wohlgefallen erregt, ist an dem Gegenwärtigen die Wirklichkeit, an dem Zukünftigen die Hoffnung, am Vergangenen die Erinnerung. Das innigste Wohlgefallen aber ist das, was man an seiner eigenen Wirksamkeit empfindet, und das ruft denn auch in gleichem Maße Zuneigung hervor.siehe Nikomachische Ethik – Êthika nikomacheia: III. Teil. Die menschlichen Gemeinschaften. 5. Freundschaftsähnliche Verhältnisse. c) Wohltäter und Empfänger, Jena 1909, S. 420 http://www.linke-buecher.de/texte/romane-etc/Aristoteles--Nikomachische%20Ethik.pdf
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