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Samstag, 7. August 2010

Noch ein Link der Woche: Google Fight

Nach wem wird wohl öfter gegoogelt, Goethe oder Shakespeare, München oder Hamburg? Sagt man »großes« Vertrauen oder »hohes« Vertrauen, »many« informations oder »much informations«? googlefight verrät es uns. (Man kann natürlich direkt bei Google googlen, aber bei Google Fight macht es mehr Spaß)

Freitag, 17. April 2009

Einladung zur Mitarbeit am "Neuen Wörterbuch der Szenesprachen"

Pressemitteilung

Mannheim (ots) - Die Dudenredaktion und das Trendbüro laden ein, unter szenesprachenwiki.de am "Neuen Wörterbuch der Szenesprachen" mitzuschreiben.
Die Dudenredaktion und das Trendbüro suchen für das "Neue Wörterbuch der Szenesprachen" nach neuen Wörtern. Dazu haben die Partner das Portal "Duden-Szenesprachen" eingerichtet. Unter

http://szenesprachenwiki.de

können alle interessierten Userinnen und User den neuen "Szenesprachen-Duden" mitgestalten, indem sie neue Wörter vorschlagen und Wortvorschläge von anderen bewerten und kommentieren.
"Sprache kann man nicht machen, sie entsteht", erklärt Peter Wippermann, Gründer des Trendbüros, die Vorgehensweise. "In den Nischen der Gesellschaft zeigt sich die Sprachkultur von morgen. Wer den gesellschaftlichen Wandel frühzeitig erkennen will, muss das Flüstern in den Communitys verstehen."
"Schon immer haben die Benutzerinnen und Benutzer auf den Inhalt der Duden-Wörterbücher Einfluss genommen, aber bei keinem ist dies so unmittelbar der Fall wie bei diesem Projekt", kommentiert der Leiter der Dudenredaktion, Matthias Wermke. "Über szenesprachenwiki.de gehen wir ganz neue Wege der Stichwortsammlung. Ein spannendes Unterfangen, das möglicherweise auch Auswirkungen auf unsere künftige Arbeit haben wird."

Mitte März 2009 ist die interaktive Plattform in einer Beta-Version an den Start gegangen und erfreut sich seitdem stetig wachsender Beliebtheit: Bisher haben sich über 2 850 Besucherinnen und Besucher aus 49 Ländern auf die Seite geklickt und konnten insgesamt 175 neue Wörter posten.

Das "Neue Wörterbuch der Szenesprachen" wird noch in diesem Jahr erscheinen und steht in der Nachfolge des ersten "Wörterbuchs der Szenesprachen" von Duden, das im Jahr 2000 mit großem Erfolg auf den Markt gekommen war.

Angelika Böhm
Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG
Stellvertretende Leiterin
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Freitag, 27. Februar 2009

WAHRIG Ein Wort - eine Schreibung: orthografischer Wegweiser jetzt kostenlos als Download

"Gütersloh (ots) - "kennenlernen" oder "kennen lernen", "Photovoltaik" oder "Fotovoltaik", "Schwarzes Brett" oder "schwarzes Brett"? In diesen und vielen weiteren Fällen sind seit der Rechtschreibreform von 2006 zwei Schreibvarianten korrekt. Für alle, denen jedoch eine einheitliche, stringente und sinnentsprechende Schreibweise wichtig ist, gibt es ab sofort einen orthografischen Wegweiser zum kostenlosen Download. Unter http://www.wahrig.de/ewes lässt sich das 2006 erschienene Wörterbuch "WAHRIG Ein Wort - eine Schreibung" herunterladen. Hier empfiehlt die im "Rat für deutsche Rechtschreibung" vertretene WAHRIG-Redaktion in jedem Einzelfall eine konsistente, bedeutungsorientierte und am allgemeinen Schreibgebrauch ausgerichtete Schreibweise. Die Empfehlungen basieren auf der empirischen Schreibbeobachtung mit Hilfe des WAHRIG Textkorpusdigital, der rund 1,4 Milliarden Wortbelege umfassenden Datenbank des Verlages. Von dem orthografischen Wegweiser profitieren Pressehäuser, Verlage, Redaktionsbüros, Korrektorate, Werbeagenturen und private Nutzer gleichermaßen. Sie können nun über 50.000 Stichwörter digital nachschlagen."

www.wahrig.de

www.wissenmedia.de

Quelle: http://www.presseportal.de/

Sonntag, 21. Dezember 2008

lyrikline.org

"Gedichte sollte man laut sprechen, und Gedichte wollen gehört werden. Laut vorgetragen offenbaren sie ihre Musikalität. Wo auch immer auf der Welt und in welcher Sprache auch immer gesprochen, ist das Gedicht als Gedicht erkennbar, als geformte Sprache, als Wortkonzert.

lyrikline.org schafft das scheinbar Unmögliche: die älteste literarische Kunstform, die Poesie, und das jüngste Kommunikationsmedium, das Internet, gehen zusammen. Auf Tastendruck erklingen Gedichte - vom Autor oder der Autorin in Orginalsprache selbst gelesen. All das, was ein Gedicht ausmacht, Klang, Melodie, Rhythmus verdichtet sich durch die menschliche Stimme zu Musik.

Natürlich sind Gedichte welthaltig, sie bedeuten etwas. Sie können das Gedicht wie in einer mehrsprachigen Ausgabe in Übersetzung mitlesen.

lyrikline.org bietet Ihnen sowohl einen Zugang über eine alphabetische Liste aller auftretenden Autoren als auch einen Einstieg über die verschiedenen Sprachen und über die Editionen, die lyrikline.org zugrunde liegen: Gegenwartslyrik, Das hörbare Erbe, Lyrik für Kinder und Visuelle Poesie.

Zusätzlich finden Sie auf lyrikline.org Informationen zu Autor und Werk, News, ein Gästebuch, eine internationale Linksammlung und Suchfunktionen.

lyrikline.org wurde im November 1999 gestartet und ist ein ständiger work in progress. Kontinuierlich betreten neue Autorinnen und Autoren diese einzigartige Plattform, und wir arbeiten daran, dass Sie immer mehr Gedichte in immer mehr Sprachen vorfinden." Link zu Lyrikline

Sonntag, 16. November 2008

Umstrittener Eintrag: Linke-Politiker lässt wikipedia.de sperren

Von Thorsten Dörting

"Er ist Abgeordneter der Linken, hat eine Stasi-Vergangenheit - und sah wegen eines Wikipedia-Eintrags sein Persönlichkeitsrecht verletzt: Lutz Heilmann ließ die deutsche Seite des Online-Lexikons sperren. Nutzer müssen jetzt einen Umweg nehmen.
Dabei ist der Sinn der ganzen Aktion selbst aus Heilmanns Sicht fraglich: Wer direkt die Adresse der amerikanischen Mutterseite http://de.wikipedia.org/ eingibt oder SPIEGEL WISSEN aufsucht, kann weiterhin ohne Probleme die deutsche Ausgabe der Online-Enzyklopädie aufrufen - und findet dort auch weiterhin einen Eintrag über Heilmann."
weiterlesen

Quelle: http://www.spiegel.de/netzwelt/

Das geschieht aber nicht zum ersten Mal. Schon 2006 war die deutsche Ausgabe von wikipedia nur auf Umwegen erreichbar (siehe http://futurezone.orf.at/stories/83747/), jmw